werbung
  Häufig gestellte Fragen
Hier werden Fragen zusammengetragen, die sich häufig im Zusammenhang mit Cover-Versionen oder mit der Verwendung der coverinfo.de-Datenbank ergeben.
 
Bitte beachtet auch die Hinweise zur Datenbank.
 
 
  Inhalt
1. Fragen zu Cover-Versionen und musikalischen Zitaten
 
1.1 Wenn der Original-Interpret seine Lieder neu aufnimmt und wiederveröffentlicht, spricht man dann von Cover-Version?
 
1.2 Wenn der Original-Interpret seine Lieder in einer anderen Sprache aufnimmt, handelt es sich dann um eine Cover-Version?
 
1.3 Brauche ich für eine Cover-Version die Genehmigung des Original-Interpreten oder des Komponisten?
 
1.4 Sind Songs, die nur ein Sample oder ein musikalisches Zitat enthalten, Cover-Versionen?
 
1.5 Wo liegt der Unterschied zwischen einem Sample und einem musikalischen Zitat?
 
1.6 Zählen Remixe zu den Cover-Versionen?
 
1.7 Stimmt es, dass Samples oder musikalische Zitate nicht genehmigungspflichtig sind, wenn sie eine bestimmte Länge nicht überschreiten?
 
1.8 Welche sind die meistgecoverten Songs?
 
1.9 Was ist Bastard-Pop?
 
2. Fragen zur Cover-Versionen-Datenbank
 
2.1 Warum steht eine bestimmte Cover-Version nicht in der Datenbank?
 
2.2 Welche Fallgruppen gelten als Sich-selbst-Covern und werden nicht in die Datenbank eingetragen?
 
2.3 Kann ein Komponist gleichzeitig Cover-Interpret sein?
 
2.4 Woran erkenne ich in der Datenbank, ob ein Song gesampelte oder nachgespielte (zitierte) Stellen enthält?
 
2.5 Wie groß muss die Ähnlichkeit zwischen zwei Songs sein, damit sie in der Datenbank landen?
 
2.6 Warum gebt ihr in der Datenbank immer als Original-Version den Song in der Originalsprache an, auch wenn eine fremdsprachliche Cover-Version erneut gecovert wurde? Müsste nicht eigentlich die erste Version in der betreffenden Sprache als Original-Version gelten?
 
2.7 Es gibt Trance-Versionen von Songs, bei denen nur Teile des Originals, zum Beispiel der Refrain, übernommen wurden. Der Rest des Songs klingt verschieden. Zählt das bei euch als Cover (C) oder als Zitat (Z)?
 
2.8 Warum steht bei Medleys immer ein "Z" in der Datenbank?
 
2.9 Welche Voraussetzungen muss ein Musikstück erfüllen, um in die Datenbank eingetragen zu werden?
 
2.10 Wie verhält es sich mit reinen Textzitaten?
 
2.11 Wie sieht es mit Bootlegs aus?
 
2.12 Was bedeutet in der Datenbank "[sic!]"?
 
2.13 Welche Version eines Songs gilt für eure Datenbank als Original-Version?
 
2.14 Welche Quellenangaben benötigt ihr zur Überprüfung der Einsendungen zur Datenbank?
 
 
  1. Fragen zu Cover-Versionen und musikalischen Zitaten
 1.1 Wenn der Original-Interpret seine Lieder neu aufnimmt und wiederveröffentlicht, spricht man dann von Cover-Version?
Es gibt hier unterschiedliche Ansichten. Marc Pendzich schreibt in seiner Doktorarbeit zu diesem Thema: "Als Coverversion [...] wird eine neue Fassung eines zuvor auf Tonträger veröffentlichten Musikwerks bezeichnet, das i. d. R. von anderen Interpreten neu eingespielt und/oder live dargeboten wird. Obwohl der Grad der Veränderung dabei recht unterschiedlich ausfallen kann, bleibt das Originalwerk in seinen wesentlichen Zügen erhalten. Die Songtexte der Coverversionen sind oft Modifikationen unterworfen oder durch anderssprachige, meist thematisch an die Vorlage angelehnte Texte ersetzt."1 Diese Definition schließt aufgrund der Formulierung "i. d. R. von anderen Interpreten" die Möglichkeit des Sich-selbst-Coverns ein.
 
Der DUDEN dagegen definiert eine Cover-Version als "Fassung eines älteren Schallplattentitels mit [einem] anderen Interpreten".2 Diese Definition verlangt also, dass der Interpret der Original-Version ein anderer ist als der der Cover-Version.
 
Für unsere Datenbank gehen wir von der DUDEN-Definition aus, das heißt, dass wir keine Songs in die Datenbank eintragen, bei der Cover- und Original-Interpret gleich sind.
 
Quellen:
1. Zitiert aus: Marc Pendzich, Von der Coverversion zum Hit-Recycling. Historische, ökonomische und rechtliche Aspekte eines zentralen Phänomens der Pop- und Rockmusik, LIT Verlag, Münster, 2004, S. 2.
(Informationen zu diesem Buch in unserem Artikel vom 04.03.2005)
2. Aus: DUDEN – Das große Wörterbuch der deutschen Sprache in 10 Bänden, erschienen im Dudenverlag
top 
 1.2 Wenn der Original-Interpret seine Lieder in einer anderen Sprache aufnimmt, handelt es sich dann um eine Cover-Version?
Hier liegt die gleiche Problematik wie bei Frage 1.1 vor. Die coverinfo.de-Redaktion stützt sich auf die DUDEN-Definition und sieht dies nicht als Cover-Version an.
top 
 1.3 Brauche ich für eine Cover-Version die Genehmigung des Original-Interpreten oder des Komponisten?
Der Inhaber der Urheberrechte ist in der Regel der Komponist eines Songs, nicht der Original-Interpret. Um einen Song originalgetreu nachzuspielen, ist keine Genehmigung erforderlich. Allerdings müssen bei einem urheberrechtlich geschützten Lied Tantiemen an den Komponisten gezahlt werden. In Deutschland sind die meisten Komponisten Mitglied bei der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA). Sie tritt für die Rechte der Komponisten ein und kassiert die Tantiemen, um sie an die Künstler weiterzuleiten.
 
Wird die Original-Version aber beim Covern verändert, das heißt, Melodie und/oder Text werden nicht unwesentlich verändert, so spricht man von einer Bearbeitung. Eine solche ist vom Komponisten genehmigungspflichtig.
 
Das Sampeln von Songs gilt folglich auch als Bearbeitung und ist grundsätzlich genehmigungspflichtig. Musikalische Zitate, bei denen es sich nicht um Samples handelt, können auch genehmigungspflichtig sein. Siehe hierzu Frage 1.7.
 
Weitere Informationen zur Rechtslage bei Cover-Versionen sind unter http://irights.info/aus-alt-mach-neu und http://www.folker.de/200303/12musikrechte.htm zu finden.
top 
 1.4 Sind Songs, die nur ein Sample oder ein musikalisches Zitat enthalten, Cover-Versionen?
Nein. Wenn das Originalstück nicht in seinen wesentlichen Zügen erhalten geblieben ist, sondern nur Teile davon übernommen wurden, spricht man nicht von Cover-Version. Solche Fälle sind in unserer Datenbank mit dem Buchstaben "Z" gekennzeichet, Cover-Versionen dagegen mit einem "C".
top 
 1.5 Wo liegt der Unterschied zwischen einem Sample und einem musikalischen Zitat?
Von einem Sample spricht man nur dann, wenn der entsprechende Teil im Originalton aus dem Originalstück übernommen wurde. Anderenfalls – wenn eine Melodie nachgespielt wurde oder etwas neu eingesungen wurde – spricht man von einem musikalischen Zitat. Ist ein solches nicht als Zitat erkennbar, etwa weil eine Quellenangabe (z. B. im Booklet) fehlt, so spricht man auch von einem Plagiat, vom Diebstahl geistigen Eigentums.
 
Ausführlichere Informationen zum Thema Sampling in englischer Sprache sind in der freien Enzyklopädie Wikipedia unter http://en.wikipedia.org/wiki/Sampling_(music) zu finden.
top 
 1.6 Zählen Remixe zu den Cover-Versionen?
Nein. Zum einen ist ein Remix meist dadurch gekennzeichnet, dass der Interpret unverändert bleibt und dem Titel der Begriff "Remix" angehängt wird, zum Beispiel Sigue Sigue Sputnik mit "Love Missile F1-11 (Westbam Remix)". Zum anderen wird bei einem Remix normalerweise nichts neu eingespielt oder eingesungen, sondern das Originalstück wird mit technischen Mitteln abgewandelt.
top 
 1.7 Stimmt es, dass Samples oder musikalische Zitate nicht genehmigungspflichtig sind, wenn sie eine bestimmte Länge nicht überschreiten?
Nein, das stimmt nicht. Es kommt nicht auf die Länge in Sekunden oder in Tönen an. Wenn einem Song erkennbar Teile eines anderen zugrunde gelegt werden sollen, so muss dies vom Rechteinhaber genehmigt werden. Ausführlichere Informationen hierzu sind unter http://www.nennen.de/blog/blog/archive/2008/march/artikel/samples-in-der-musikproduktion.html und http://irights.info/fragen-kostet-was zu finden.
 
§ 51 Nr. 3 des Urheberrechtsgesetzes (UrhG) besagt: "Zulässig ist die Vervielfältigung, Verbreitung und öffentliche Wiedergabe, wenn in einem durch den Zweck gebotenen Umfang ... einzelne Stellen eines erschienenen Werkes der Musik in einem selbständigen Werk der Musik angeführt werden."
 
Zitate, die unter diese Regelung fallen, sind nicht genehmigungspflichtig und lösen auch keine Vergütungspflicht aus.1
 
Ein Zitat ist die "Aufnahme eines fremden Werkes oder Werkteiles in ein eigenes Werk in unveränderter oder veränderter Form".2 Um nach § 51 UrhG zulässig zu sein, muss ein Zitat zunächst einen gewissen Zweck erfüllen, den sogenannten Zitatzweck. Dieser muss mindestens eine innere Verbindung zwischen zitiertem und zitierendem Werk beinhalten.3 Sinn und Zweck eines Zitats muss – zumindest bei Zitaten in wissenschaftlichen Texten – die Unterstützung der eigenen Ausführungen sein.4 Dieser Grundsatz lässt sich aber nicht problemlos bei Musik oder anderen Kunstwerken anwenden. Aufgrund der Kunstfreiheit in Artikel 5 Absatz 3 Satz 1 des Grundgesetzes muss in künstlerischen Werken auch die Verwendung eines Zitats als Mittel des künstlerischen Ausdrucks und der künstlerischen Gestaltung zugelassen werden. Nach einer Ansicht ist es demnach sogar erlaubt, längere Passagen eines Kunstwerks zu übernehmen, wenn dies erforderlich ist, um eine künstlerische Wirkung zu erzeugen, die der Auseinandersetzung mit dem fremden Werk dient.5 Eine andere Meinung besagt, es dürfe bei Musik nur so viel zitiert werden, wie zur Erkennbarkeit des fremden Musikstückes durch den durchschnittlichen Hörer nötig ist.6
 
Der Hintergrund des Erfordernisses eines Zitatzwecks bei musikalischen Zitaten ist der, dass der Musikurheber vor Ausbeutung durch Übernahme seiner Musik in andere Musikwerke geschützt werden soll.7 Seine finanziellen Interessen sollen berücksichtigt werden.
 
Auch wenn ein Zitatzweck gegeben ist, so müssen musikalische Zitate – auch bei vorhandener Quellenangabe – für den Zuhörer als Fremdkörper zu erkennen sein, sonst sind sie unzulässig.8
 
Schließlich muss das zitierte Musikwerk erschienen sein, und es ist nach § 63 UrhG stets eine Quellenangabe erforderlich. Letzteres ist nicht unumstritten: Dreier/Schulze beschränken die Quellenangabenpflicht auf Großzitate, also auf die Übernahme ganzer Musikwerke,9 schreiben an anderer Stelle aber, dass jemand, der Fremdes als Eigenes ausgibt, stets ein Plagiat fertige.10 Und unter einem Plagiat wird, so lehrt das DUDEN-Universalwörterbuch, die "unrechtmäßige Aneignung von Gedanken", der "Diebstahl geistigen Eigentums" verstanden.
 
Obige Ausführungen beziehen sich auf Melodieteile, die neu eingespielt wurden. Bei Samples, also Zitaten im Originalton (vgl. Frage 1.5), ist neben dem Urheberrecht des Komponisten vor allem auch das Recht des Tonträgerherstellers betroffen. Zu Samples, die sich auf einzelne Töne oder Klänge beziehen, hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass die Benutzung fremder Tonträger ohne Zustimmung des Berechtigten erlaubt sein kann, wenn das neue Werk zu der aus dem benutzten Tonträger entlehnten Tonfolge einen so großen Abstand hält, dass es als selbständig anzusehen ist. Wenn aber derjenige, der die auf dem fremden Tonträger befindlichen Töne oder Klänge benutzen will, befähigt und befugt ist, diese selbst einzuspielen, dann darf er sie nicht sampeln. Siehe hierzu im Einzelnen unseren News-Artikel vom 20.11.2008.
 
Fußnoten:
1. Thomas Dreier/Gernot Schulze, Urheberrechtsgesetz, Urheberrechtswahrnehmungsgesetz, Kunsturhebergesetz. Kommentar, Verlag C. H. Beck, München, 2004, ISBN 3 406 51260 7 (nachfolgend abgekürzt zitiert: Dreier/Schulze, UrhG), § 51, Randnummer 1 (Seite 703); Gunda Dreyer/Jost Kotthoff/Astrid Meckel, Heidelberger Kommentar zum Urheberrecht, C. F. Müller Verlag, Heidelberg, 2004, ISBN 3-8114-2349-5, I. Kapitel, § 51 UrhG (nachfolgend abgekürzt zitiert: HdbgKomm UrhR, § 51 UrhG), Rn. 60 (S. 626).
2. HdbgKomm UrhR, § 51 UrhG, Rn. 15 (S. 614).
3. HdbgKomm UrhR, § 51 UrhG, Rn. 18 (S. 615).
4. HdbgKomm UrhR, § 51 UrhG, Rn. 46 (S. 622).
5. HdbgKomm UrhR, § 51 UrhG, Rn. 47 (SS. 622 f.).
6. Dreier/Schulze, UrhG, § 51, Rn. 19 (SS. 708 f.).
7. HdbgKomm UrhR, § 51 UrhG, Rn. 51 (S. 624).
8. Dreier/Schulze, UrhG, § 51, Rn. 19 (SS. 708 f.); HdbgKomm UrhR, § 51 UrhG, Rn. 52 (S. 624).
9. Dreier/Schulze, UrhG, § 51, Rn. 19 (SS. 708 f.).
10. Dreier/Schulze, UrhG, § 51, Rn. 3 (S. 704).
top 
 1.8 Welche sind die meistgecoverten Songs?
Da unsere Datenbank nicht repräsentativ ist, weil sie nicht alle Cover-Versionen dieser Welt enthält, haben wir das Guinness Buch der Rekorde von 1990 konsultiert. Diesem Buch zufolge sind die meistgecoverten Songs "Yesterday" von den Beatles (Komposition: Paul McCartney / John Lennon) mit 1600 Versionen zwischen 1965 und 1986, "Tie A Yellow Ribbon 'round The Old Oak Tree" von Tony Orlando & Dawn (Komposition: Irwin Levine / L. Russell Brown) mit mehr als 1200 Aufnahmen von 1973 bis 1985 und "My Way" von Paul Anka, das eine Cover-Version des Songs "Comme d'habitude" von Jacques Revaux und Claude François ist.
 
Die meisten Experten und Quellen stimmen dem Guinness Buch zu, dass der meistgecoverte Song "Yesterday" von den Beatles ist. Laut einigen Quellen soll "Yesterday" inzwischen bei über 3000 Cover-Versionen angekommen sein. (Von den Beatles wurden außerdem "Michelle" und "Something" oft gecovert.) Einige oft genannte Verfolger von "Yesterday" sind:
 

Gentle On My Mind (1967, John Hartford)

White Christmas (1942, Bing Crosby)

Summertime (1935, George Gershwin)

Louie Louie (1956, Richard Berry)

St. Louis Blues (1914, W. C. Handy)

Star Dust (1927, Hoagy Carmichael)

Garôta de Ipanema (Girl From Ipanema) (1962, Antonio Carlos Jobim)

Unchained Melody (1955, Alex North / Hy Zaret)
   (der Song mit den meisten Chartpositionen seiner verschiedenen Versionen)

Tennessee Waltz (1948, Pee Wee King)

My Funny Valentine (1936, Richard Rodgers / Lorenz Hart)

Georgia On My Mind (1930, Hoagy Carmichael)

Stand By Me (1961, Ben E. King / Jerry Leiber / Mike Stoller)

When A Man Loves A Woman (1966, Calvin Lewis / Andrew Wright)

Everybody's Talkin' (1966, Fred Neil)

Stairway To Heaven (1971, Jimmy Page / Robert Plant)
   (wird auch als meistgespielter Titel im Radio bezeichnet)

Amazing Grace (Trad., Melodie 17. Jh.)

House Of The Rising Sun (The Rising Sun Blues) (Trad., Melodie 18. Jh.)
 

Für den Zeitraum bis 1954 gibt es übrigens eine anerkannte Liste ("100 most-recorded songs") von Joel Whitburn (in seinem Buch Pop Memories 1890-1954). Hier die Top 10:
 

1. Silent Night (1818, Joseph Mohr / Franz Gruber)

2. St. Louis Blues (1914, W. C. Handy)

3. Star Dust (1929, Hoagy Carmichael / Mitchell Parrish)

4. Body And Soul (1930, Johnny Green / Ed Heyman / Robert Sauer / Frank Eyton)

5. Summertime (1935, George Gershwin / DuBose Heyward)

6. The Old Folks At Home (1851, Stephen Foster)

7. Tea For Two (1925, Vincent Youmans / Irving Caesar)

8. White Christmas (1942, Irving Berlin)

9. All The Things You Are (1939, Jerome Kern / Oscar Hammerstein II)

10. Night And Day (1932, Cole Porter)
 
Quellen:
Das neue Guinness Buch der Rekorde 1990, Jubiläums-Ausgabe, Ullstein-Verlag, ISBN 3-550-07747-5
http://en.wikipedia.org/wiki/Yesterday_(song)
(sowie weitere, nicht mehr verfügbare Webseiten)

top 
 1.9 Was ist Bastard-Pop?
Unter dem Begriff Bastard-Pop (im englischsprachigen Raum auch Mashups, Mash-ups oder Mash-up pop genannt) versteht man das Zusammenmixen von zwei popmusikalischen Stücken. Der Begriff "Bastard" bezeichnet ursprünglich einen unrechtmäßigen Nachkommen oder – in der Biologie – ein Tier oder eine Pflanze als Ergebnis einer Artenkreuzung.
 
Bei Bastard-Pop handelt es sich rechtlich gesehen um eine Bearbeitung, die genehmigungspflichtig ist (siehe Frage 1.3). Meist entstehen Bastard-Pop-Mixe aber ohne Genehmigung und werden unrechtmäßig über das Internet verbreitet. Manche dieser Mixe werden von Plattenfirmen aufgegriffen, nachträglich lizenziert und dann zum Kauf angeboten.
 
Weitere Informationen in der freien Enzyklopädie Wikipedia unter http://de.wikipedia.org/wiki/Bastard_Pop (deutsch) und http://en.wikipedia.org/wiki/Bastard_Pop (englisch).
top 
 
  2. Fragen zur Cover-Versionen-Datenbank
 2.1 Warum steht eine bestimmte Cover-Version nicht in der Datenbank?
Meistens liegt das daran, dass uns diese Cover-Version noch nicht bekannt ist. Du kannst uns gerne kontaktieren und uns Deine Ergänzung mitteilen.
 
Ein anderer Grund dafür, dass eine Cover-Version in der Datenbank fehlt, könnte darin liegen, dass wir von Songs, von denen es sehr viele Cover-Versionen gibt, oft nur Versionen von berühmten Interpreten oder von solchen Künstlern, die bereits in unserer Datenbank vertreten sind, aufnehmen, weil es sinnlos wäre zu versuchen, alle Cover-Versionen eines Songs in die Datenbank aufzunehmen, da dies an Unmöglichkeit grenzt. Wenn Du eine Cover-Version von einem weniger bekannten Interpreten gerne in der Datenbank wiederfinden würdest, dann teile uns bitte diese Cover-Version mit. In aller Regel nehmen wir sie dann auch auf (beachte hierzu aber bitte die Antwort auf Frage 2.9).
top 
 2.2 Welche Fallgruppen gelten als Sich-selbst-Covern und werden nicht in die Datenbank eingetragen?
Wenn ein Original-Interpret einen seiner Songs neu aufnimmt, sehen wir das nicht als Cover-Version an (siehe Frage 1.1). Dies gilt auch, wenn sich der Interpret, z. B. eine Band, umbenannt hat, ohne dass sich aber die Besetzung der Band geändert hätte. Ändert sich die Besetzung einer Band, d. h. wird zum Beispiel die Sängerin ausgewechselt, ändert sich jedoch nicht der Bandname, dann wird eine Neuaufnahme eines Songs dieser Band auch nicht als Cover-Version angesehen. Bloße geringfügige Änderungen in Bandbesetzungen kommen zu häufig vor, so dass ihre Berücksichtigung den Rahmen der Datenbank sprengen würde und die Datenbank zudem unübersichtlich und verwirrend werden lassen würde.
 
Wenn mehrere Interpreten genannt werden (z. B. Nena & Kim Wilde), bezeichnen wir den zuerst genannten Interpreten als Hauptinterpreten. Wenn dieser mit dem Original-Interpreten (z. B. Nena im Fall "Irgendwie, irgendwo, irgendwann") identisch ist, sehen wir das nicht als Cover-Version an. Anders verhält es sich, wenn der Hauptinterpret ein anderer ist als der Original-Interpret wie zum Beispiel bei Peter Schilling (Original-) und Ground Control vs. Peter Schilling (Cover-Interpret). Diese Regel ist deshalb notwendig, weil anderenfalls Konstellationen auftauchen würden, die als Cover-Version behandelt werden müssten, obwohl es sich eigentlich nur um Remixe des "gefeatureten" Künstlers handelt, was z. B. deutlich wird, wenn der Hauptinterpret zum Zeitpunkt des Erscheinens der neuen Version gar nicht mehr am Leben ist. Auch sind Fälle denkbar, wo ein Künstler für eine Neuaufnahme seines Songs für ein Album einen anderen Künstler als Gastsänger hinzuzieht. Hier wäre nicht einzusehen, warum die neue Version nur durch das Hinzuziehen eines Gastes plötzlich den Status einer Cover-Version erhalten sollte. Erscheint der Song jedoch auch auf einem Album des Gastsängers, kann er im Format "Gastsänger feat. Original-Interpret" eingetragen werden und kollidiert so nicht mit der Hauptinterpretregel.
 
Diese Regel wird nicht angewandt bei Künstlern, die lange Zeit als Duo aufgetreten sind wie "Simon & Garfunkel" oder "Al Bano & Romina Power". Diese werden trotz des "&" im Namen wie Bandnamen behandelt. D. h., macht einer der beiden Künstler des Duos eine Soloaufnahme, wird das als Cover-Version angesehen. Denn ob eine Neuaufnahme als Cover-Version bezeichnet wird, kann nicht davon abhängen, ob der erst- oder der zweitgenannte Interpret des Duos die Version gemacht hat, oder davon, ob der Interpretenname ein "&" enthält oder aus einem gemeinsamen Pseudonym besteht (z. B. das Pseudonym "Turntablerocker" für Michael Beck alias "Hausmarke" & Thomas Burchia alias "DJ Thomilla").
 
In Grenzfällen, in denen mehrere Solokünstler zusammenkommen, ist zu untersuchen, ob einzelne dieser Künstler als Gastmusiker zu qualifizieren sind (z. B. weil der Song auf einem Album des Original-Interpreten erscheinen soll), oder ob dies gerade nicht der Fall ist, weil die Künstler z. B. für eine Benefiz-CD zusammenkommen. Dann kann durchaus von einer eigenständigen Version gesprochen werden. Die Hauptinterpretregel ist hier nicht anwendbar, weil sonst die Cover-Versionen-Eigenschaft davon abhängen würde, welcher der Künstler von der Plattenfirma zufällig als erster auf dem Plattencover bzw. im Booklet genannt wird.
 
Entsprechend verfahren wir bei Selbstzitaten.
top 
 2.3 Kann ein Komponist gleichzeitig Cover-Interpret sein?
Ja. Wenn ein Komponist seinen Song einem Künstler anbietet und dieser ihn dann aufnimmt und als erster veröffentlicht, dann gilt dieser Künstler als Original-Interpret. Wenn der Komponist danach eine eigene Version veröffentlicht, dann hat er die Original-Version somit gecovert.
top 
 2.4 Woran erkenne ich in der Datenbank, ob ein Song gesampelte oder nachgespielte (zitierte) Stellen enthält?
Gar nicht. Wir fassen Zitate, Samples und Plagiate unter der Bezeichnung "Z" zusammen, da eine Klassifizierung einen erheblichen Recherchemehraufwand zur Folge hätte. Die meisten Besucher interessieren sich aber nur dafür, woher ihnen ein Song bekannt vorkommt, und nicht dafür, wie ein Musikwissenschaftler den Fall einordnen würde.
top 
 2.5 Wie groß muss die Ähnlichkeit zwischen zwei Songs sein, damit sie in der Datenbank landen?
Das kann man so pauschal nicht beantworten. Ist im Booklet ein Zitat angegeben, tragen wir es auch in die Datenbank ein, sofern es uns bekannt ist. Meist ist es aber nicht angegeben, und es liegt ein Plagiat vor. Es muss dann entschieden werden, ob die Ähnlichkeit zwischen zwei Songs zufällig sein kann. Im Zweifel entscheiden wir dann meist "für den Angeklagten", das heißt, wir entscheiden uns gegen einen Datenbankeintrag.
 
Oft hat man es hier mit Grenzfällen zu tun. Man muss dann prüfen, wie groß der Wiedererkennungseffekt ist, wie viele aufeinanderfolgende Töne übereinstimmen und ob vielleicht sogar Textstellen ähnlich sind oder übereinstimmen.
top 
 2.6 Warum gebt ihr in der Datenbank immer als Original-Version den Song in der Originalsprache an, auch wenn eine fremdsprachliche Cover-Version erneut gecovert wurde? Müsste nicht eigentlich die erste Version in der betreffenden Sprache als Original-Version gelten?
Betrachten wir das Beispiel "Let Your Love Flow" von den Bellamy Brothers. Als dieser Song 1976 erschien, machte Jürgen Drews davon eine deutsche Version namens "Ein Bett im Kornfeld". Diese coverte Stefan Raab 1995. Als Original-Version des Stefan-Raab-Songs kann man den Song von Jürgen Drews betrachten, da beide Songs im wesentlichen den gleichen Songtext haben. Die Version von Jürgen Drews unterscheidet sich ja weniger von der von Stefan Raab als die der Bellamy Brothers. Andererseits kann man argumentieren, dass beiden genannten deutschen Versionen dasselbe Lied vom selben Komponisten zugrunde liegt.
 
Der Einfachheit halber tragen wir nun einfach die originalsprachliche Fassung als Original-Version in die Datenbank ein. Sind die Veröffentlichungsjahre der Songs in der Datenbank angegeben, lässt sich ja leicht nachvollziehen, welche Version zuerst da war. Fehlen die Veröffentlichungsjahre in der Datenbank, das heißt, sind sie uns nicht bekannt, könnten wir ja gar nicht entscheiden, welche Version die "fremdsprachliche Original-Version" ist.
top 
 2.7 Es gibt Trance-Versionen von Songs, bei denen nur Teile des Originals, zum Beispiel der Refrain, übernommen wurden. Der Rest des Songs klingt verschieden. Zählt das bei euch als Cover (C) oder als Zitat (Z)?
Normalerweise werden diese Songs als "C" in die Datenbank eingetragen, weil meist der Titel der Trance-Version mit dem der Original-Version übereinstimmt. Dann kann man davon ausgehen, dass die neue Version als Cover-Version gemeint war. Anders verhält es sich, wenn der Titel der neuen Version ein anderer ist. Dann muss geprüft werden, ob der Originalsong noch in seinen wesentlichen Zügen in der neuen Version enthalten ist. Wenn nicht, kategorisieren wir den Fall als Zitat (Z).
top 
 2.8 Warum steht bei Medleys immer ein "Z" in der Datenbank?
Das ist einfach eine Festlegung unsererseits. Wir gehen davon aus, dass in einem Medley normalerweise keine vollständigen Songs aneinandergehängt werden; sondern es werden in der Regel nur Teile von Songs verwendet. Insofern kann man argumentieren, dass es sich um keine reinen Cover-Versionen handelt.
top 
 2.9 Welche Voraussetzungen muss ein Musikstück erfüllen, um in die Datenbank eingetragen zu werden?
Damit eine Cover-Version in die Datenbank eingetragen werden kann, muss sie auf einem Tonträger (z. B. CD, Kassette oder Vinyl) oder auf einem Bild- und Tonträger (beispielsweise Videokassette oder DVD) offiziell veröffentlicht worden sein und mindestens in limitierter Auflage im Handel erhältlich gewesen sein.
 
Darüber hinaus werden Songdownloads (insbesondere MP3) in die Datenbank eingetragen, wenn

entweder der Download in einem (legalen) Downloadshop käuflich erhältlich ist oder nachweislich war

oder der Download kostenlos von einem Künstler auf seiner Website, der seiner Plattenfirma oder einem vergleichbaren Portal angeboten wird oder nachweislich wurde und wenn dieser Künstler üblicherweise seine Musik kommerziell, d. h. über den Tonträgerhandel oder Downloadshops, vertreibt.

Die Verfügbarkeit als Stream (z. B. YouTube-Video) genügt nicht.
 
Wenn wir diese Beschränkungen nicht aufgestellt hätten, müssten wir auch jeden Fernsehauftritt, in dem eine vorbestehende Melodie gesummt wird, in die Datenbank aufnehmen und das würde den Rahmen sprengen.
 
Bei einer Original-Version halten wir es nicht ganz so streng. Wenn in einem Song Teile eines Fernsehwerbejingles, eines Handyklingeltons oder der Musik eines Computerspiels verwendet wurden, dann kann so etwas als Original-Version in die Datenbank eingetragen werden. Vgl. hierzu auch Frage 2.10 und Frage 2.13.
top 
 2.10 Wie verhält es sich mit reinen Textzitaten?
Wird nichts Musikalisches zitiert, sondern nur ein Text, zum Beispiel ein Gedicht, vertont, ist dies kein Fall für die coverinfo.de-Datenbank. Auch Sprachsamples aus Filmen werden nicht in die Datenbank eingetragen. Anders verhält es sich, wenn die Samplequelle eine Filmmusik ist.
top 
 2.11 Wie sieht es mit Bootlegs aus?
Bootlegs sind inoffizielle, nicht genehmigte Veröffentlichungen (Details in der freien Enzyklopädie Wikipedia unter http://de.wikipedia.org/wiki/Bootleg). Sie werden nur in Ausnahmefällen in die Datenbank eingetragen, zum Beispiel wenn sie der Künstler in seiner Diskographie auflistet oder wenn es sich um sehr bekannte Versionen handelt. Sie werden mit dem Vermerk "Bootleg" gekennzeichnet.
top 
 2.12 Was bedeutet in der Datenbank "[sic!]"?
"Sic" bedeutet lateinisch "so", "genau so". Es weist in der Regel darauf hin, dass ein Fehler, insbesondere ein Rechtschreibfehler, nicht versehentlich in die Datenbank geraten ist, sondern dass beispielsweise der Songtitel tatsächlich diesen Fehler enthält, zum Beispiel: "Ich will Spass [sic!]" von Mickie Krause (anstatt "Ich will Spaß").
top 
 2.13 Welche Version eines Songs gilt für eure Datenbank als Original-Version?
Üblicherweise bezeichnet man als Original-Version eines Songs entweder diejenige, die zuerst aufgenommen worden ist, oder aber diejenige, die zuerst veröffentlicht worden ist. Stellt man auf den Termin der Aufnahme ab, so stellt sich die Frage, welche Anforderungen an eine Aufnahme gestellt werden. Muss die Aufnahme in einem Tonstudio erfolgt sein? Gilt auch ein Mitschnitt von einer Live-Performance als Aufnahme? Genügt es, wenn der Komponist eine Urfassung des Songs mit dem heimischen Kassettenrekorder aufgenommen hat?
 
Um diese Abgrenzungsfragen zu umgehen, gehen wir für die Suche nach der Original-Version für die coverinfo.de-Datenbank nach dem Veröffentlichungstermin. Original-Version im Sinne unserer Datenbank ist also die zuerst offiziell auf einem Tonträger veröffentlichte Version. Entsprechend geben die Jahreszahlen, die sich in Klammern hinter den Titeln befinden, die Erscheinungsjahre an. Es kann fallweise abweichende Veröffentlichungstermine in einzelnen Ländern geben.
 
In unserer Datenbank finden sich aber auch einige Ausnahmen von diesem Grundsatz.
 
Bei klassischer Musik wird als Interpret der Urheber (gekennzeichnet durch den Zusatz "Urheber") angegeben. Die in Klammern angegebene Jahreszahl gibt dann das Jahr der Uraufführung eines Werkes an. Klassische Musik wurde damals geschrieben, um von einer unbestimmten Vielzahl von verschiedenen Musikern gespielt zu werden. Tonträger gab es noch nicht, dementsprechend konnte es auch keine von einem bestimmten Interpreten oder Orchester eingespielte, auf Tonträger veröffentlichte Version geben. Die erste nach Erfindung des Tonträgers veröffentlichte Tonträgerversion als Original-Version zu bezeichen, würde hier keinen Sinn ergeben.
 
Bei Songs, die aus Musicals, Broadway-Shows oder ähnlichem stammen, gelten die Schauspieler der Erstaufführung als Original-Interpreten und das Jahr der Erstaufführung als Erscheinungsjahr, wenn der Song nicht vorher auf Tonträger erschienen ist. Erstaufführung ist die erste kommerzielle Aufführung der Show; Probeaufführungen, für die das Publikum keinen Eintritt zahlen musste, zählen nicht dazu. Lassen sich die Schauspieler der Erstaufführung nicht ermitteln, werden ersatzweise die Urheber als Original-Interpreten eingetragen (gekennzeichnet durch den Zusatz "Urheber").
 
Bei Songs, von denen weder der Erstinterpret noch der Urheber bekannt sind, kann natürlich kein solcher eingetragen werden. Meistens handelt es sich um Volkslieder. Die Spalte für den Original-Interpreten nutzen wir dann, um mit dem Begriff "Volkslied" deutlich zu machen, dass es sich um ein solches handelt.
 
Es kann vorkommen, dass sich ein Erstveröffentlichungstermin nicht ermitteln lässt. Auch dann wird statt eines Original-Interpreten der Urheber angegeben, die Jahreszahl in Klammern steht dann für das Entstehungsjahr des Songs.
top 
 2.14 Welche Quellenangaben benötigt ihr zur Überprüfung der Einsendungen zur Datenbank?
Zur Überprüfung von Cover-Versionen ist erforderlich sicherzustellen, dass es sich wirklich bei den beiden Songs (vermeintliches Cover und Original) um das gleiche Lied handelt. Ein gleicher Titel macht noch keine Cover-Version aus. Zum Beispiel hat "Knockin' On Heaven's Door" von Pimpsta mit dem bekannten Bob-Dylan-Song nichts zu tun! Zur Überprüfung benötigen wir also mindestens entweder eine Hörprobe oder die Urheberangaben zu der vermeintlichen Cover-Version, um diese jeweils mit dem Original vergleichen zu können. Wir benötigen aber ebenfalls einen Beleg dafür, dass die betreffende Version überhaupt offiziell veröffentlicht wurde (vgl. Frage 2.9).
 
Quellen sollten in erster Linie vertrauenswürdig sein. Die beste Quelle ist immer die Platte (z. B. CD, LP) mit ihrer Hülle bzw. ihrem Booklet. Am besten eignen sich für uns zur Überprüfung Webseiten mit Scans bzw. Fotos von Plattencovern bzw. Booklets. Ihnen kann man, zumindest soweit es sich um eine Erstveröffentlichung handelt, die offizielle Schreibweise von Titel und Interpret, oft aber noch zusätzliche nützliche Informationen wie Urheberangaben und Hinweise auf verwendete Samples entnehmen.
 
Wenn ihr Urheberangaben oder Ähnliches aus Booklets zitiert, gebt bitte Namen und/oder Verlag und Bestellnummer der betreffenden Platte an, damit wir wissen, woraus ihr zitiert.
 
Neben den Platten sind zuverlässig wirkende Webseiten wie Discographien von Künstlern, die Urheberangaben und Ähnliches aus dem Booklet zitieren oder die Hörproben anbieten, bei uns gerne als Quellenangaben gesehen. Wichtig bei der Angabe von Webseiten ist es, den vollständigen URL der betreffenden Unterseite zu nennen (z. B. http://www.discogs.com/release/89005 und nicht lediglich http://www.discogs.com/), damit wir die betreffende Information auf dem Server auch schnell finden können.
 
Möglichst sollte man sich nicht auf eine einzige Website verlassen, sondern wenigstens ein bis zwei andere Webseiten angeben, die eine Information bestätigen.
 
Als alleinige Quelle untauglich ist Wikipedia: Hier kann jedermann über die "Seite bearbeiten"-Funktion Informationen verfälschen. Aber auch Dateien aus Peer-to-peer-Tauschbörsen genügen nicht als alleinige Quelle, denn sie sind nicht selten falsch benannt. Teilweise werden Songs dort sogar ganz anderen Interpreten zugeschrieben, als tatsächlich gesungen haben.
 
Bei Musikzitaten, insbesondere Samples, genügt ein Beleg dafür, dass ein Zitat im Booklet deklariert ist. Doch ist dies selten der Fall. Im Regelfall müssen uns daher auf Nachfrage Hörproben der betreffenden Songstellen geschickt werden oder eine Website genannt werden, auf der man entsprechende Hörproben findet. Gebt bitte bei Zitaten und Samples, die sich nicht über den gesamten Song erstrecken, auch an, an welcher Stelle das Zitat zu hören ist (Beispiel: bei 0:03 im zitierenden Song und bei 0:56 in der Zitatquelle).
 
Über unser Kontaktformular können keine Dateien eingesendet werden. Wenn ihr eure Einsendungen mit Dateien wie Hörproben oder Scans von Booklets belegen könnt, gebt diesen Umstand bitte im Kommentarfeld an und hinterlasst eure Mailadresse. Wenn nötig, wird euch der zuständige Redakteur dann anschreiben und um Zusendung der Dateien per E-Mail bitten.
 
Original-Versionen bzw. Zitatquellen, die noch nicht in der Datenbank verzeichnet sind, bedürfen ebenfalls Quellenangaben. Bei Songs, von denen es viele Versionen gibt, ist auch ein Hinweis hilfreich, woraus ihr schließt, dass die besagte Version das Original sein soll.
top 
 
  Ergänzungen?
Fehlt hier noch eine wichtige Frage? Dann kontaktiert uns bitte.
top 
 
 
© 1999 - 2016   Alle Rechte vorbehalten.   Alle Angaben ohne Gewähr.