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Rückblick auf Donna Summer (21.05.2012)
Am 31.12.1948 wurde Donna Summer unter dem Namen LaDonna Adrian Gaines in Boston geboren.
 
Ihre Gesangskarriere begann sie in einem Gospelchor, erhielt mit der Band Crow ein Angebot für einen Plattenvertrag, doch bewarb sie sich als Sängerin für das Musical "Hair", für das sie als 19-Jährige bei der deutschen Erstaufführung auf der Bühne des Münchner Theaters stand, wo sie die Rolle der Donna spielte und sang. Neben ihr spielten die damals noch unbekannten Musiker Jürgen Marcus, Jutta Weinhold und Peter Kent.
 
Danach hatte sie Fernsehauftritte und Tourneen durch Deutschland, die Schweiz und Österreich mit "Hair" und anderen Musicals und lernte im Ensemble ihren ersten Ehemann kennen, den sie 1972 heiratete. Ein Jahr später gebar sie ihr erstes Kind.
 
Den großen internationalen Durchbruch hatte sie 1976 mit dem Song "Love To Love You Baby", welcher von Giorgio Moroder produziert wurde, danach zog sie sich mit ihrem neuen Lebensgefährten in die USA zurück.
 
1977 wurde ihre LP mit dem Riesenhit "I Feel Love" veröffentlicht und ein Jahr später sang sie u. a. beim Soundtrack zum Film "Thank God it's Friday", wobei der Titel-Song "Last Dance" den Oscar für den besten Song 1979 erhielt.
 
Danach hatte sie drei Nr.-1-Doppelalben in Folge in den USA und vier Nr.-1-Hits in den USA in einem Jahr, u. a. den Hit "No More Tears (Enough Is Enough)" mit Barbra Streisand. Gemeinsam mit Giorgio Moroder schrieb sie zahlreiche Lieder, jedoch nicht nur im Disco-Stil, mit dem sie berühmt wurde.
 
1979 erhielt sie für den Song "Hot Stuff" einen Grammy – einer von fünf Grammys, die sie in ihrer Karriere bekam. Doch im gleichen Jahr kam es zum Bruch mit ihrer Plattenfirme Casablanca Records und sie heiratete 1980 ihren zweiten Ehemann und schrieb mit ihm u. a. den Song "Starting Over Again", womit sie Dolly Parton zur Nr. 1 der US-Country-Hitparade verhalf. 1980 veröffentlichte sie bei Geffen Records das von Giorgio Moroder, Pete Bellotte und ihr produzierte Album "The Wanderer". 1981 und 1982 kamen ihre nächsten beiden Kinder zur Welt.
 
Die Platten bei Geffen Records waren aber nicht mehr so erfolgreich und 1989 verließ sie Geffen Records, wobei das von Stock / Aitken / Waterman geschrieben Dance-Pop-Stück "This Time I Know It's For Real" sich in den USA und in Deutschland in den Charts platzieren konnte. 1992 erhielt sie ihren Stern auf dem Walk of Fame.
 
Es wurde ruhiger um sie, wobei sie unter Tablettenabhängigkeit und Depressionen litt, und sie widmete sich verstärkt der Malerei. In den Jahren danach zog sie mit ihrer Familie nach Nashville. Sie trat bei diversen Veranstaltungen auf und veröffentlichte 2008 das letzte Album "Crayons", das in den USA immerhin bis auf Platz 17 in die Charts stieg.
 
Am 17. Mai 2012 starb sie im Alter von 63 Jahren an Lungenkrebs, den der Star der Öffentlichkeit verheimlicht hatte.
 
Herbert Zach  
 

 

 
 
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