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J.J. Cale verstorben (27.07.2013)
Am 26.07.2013 verstarb in San Diego der amerikanische Musiker J.J. Cale im Alter von 74 Jahren an einem Herzinfarkt.
 
Der in Oklahoma City geborene Musiker, der als einer der Begründer des Tulsa-Sounds gilt, tingelte seit 1959 erfolglos durch diverse Clubs, erst 1965 erschien seine erste Debutsingle "After Midnight". Als Eric Clapton den Song 5 Jahre später aufnahm, schaffte er damit den Eintritt in die Top 20 der US-Charts. Mit den Nachfolgesongs "Cocaine" und "Lies" oder auch "Call Me The Breeze" waren kleine Erfolge gegeben, aber zumeist machten andere Musiker die Songs bekannter. Lediglich mit "Cocaine" schaffte er auch einen Top-10-Hit im deutschsprachigen Raum. Er ist trotzdem wegen seiner Kompositionen bei Musikerkollegen hoch angesehen und ist so einer der meistgecoverten Interpreten der Musikbranche.
 
Von 1972 an nahm er Alben auf, das letzte Album erschien 2009 ("Roll On") zuvor hatte er gemeinsam mit Eric Clapton 2006 das Album "The Road To Escondido" herausgebracht, das den Grammy für "Best Contemporary Blues Album" erhielt.
 
Beinahe prophetisch war die Antwort des Musikers auf die Frage in einem "Welt"-Interview aus dem Jahr 2009, was er denn mit 75 so machen werde: "Ich nehme mal an, bei dem ungesunden Lebensstil, den ich in der Vergangenheit geführt habe, werde ich die 75 nicht erreichen."
 
Herbert Zach  
 

 

 
 
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