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Nachruf auf Natalie Cole (03.01.2016)
Natalie Cole kam am 06.02.1950 als Tochter des weltberühmten Jazz-Musikers Nat King Cole in Los Angeles auf die Welt.
 
Mit ihrem Debutalbum im Jahre 1975 erreichte sie Platz 1 in den amerikanischen R&B-Charts und erhielt auch den Grammy in der Kategorie „Best New Artist“.
 
Mit ihren weiteren 22 Alben und 4 Live-Alben verkaufte sie alleine in den USA 13,5 Mio. Alben und gehört damit zu den erfolgreichsten R&B- und Jazz-Musikern Amerikas.
 
Zwei ihrer Alben erreichten Rang 1 in den R&B-Charts und 1991 schaffte das Album „Unforgettable … with Love“ Rang 1 der US-Charts und verlieb dort 110 Wochen.
 
Noch erfolgreicher war sie mit ihren Singles, wo ihr 6 Nr.-1-Hits in den R&B-Charts und 2 Nr.-1-Hits in den Dance-Charts gelangen. Als Nr. 1 in den Dance-Charts war 1988 der Song „Pink Cadillac“, der auch international ihr erfolgreichster Song war. Insgesamt erhielt sie 9 Grammy-Awards sowie 3 American Music-Awards.
 
Ihr Musikrepertoire reichte von den großen Jazz-Klassikern über die Beatles bis hin zu modernen Dance-Stücken.
 
Im Jahre 2000 veröffentlichte sie eine Autobiographie, in der sie über ihre LSD-, Heroin- und Crack-Sucht berichtete, konnte aber nach jahrelangen Versuchen ihre Drogen- und Alkoholabhängigkeit besiegen. 2008 wurde bei ihr Hepatitis C diagonstiziert, was in weiterer Folge zu Nierenversagen führte.
 
Mit einer Spenderniere ging es vorübergehend aufwärts. Cole hatte 2008 mit ihrem Album „Great American Songbook“ noch einen großen Erfolg, der ihr eine weitere Grammy-Auszeichnung einbrachte.
 
Im Dezember 2015 musste sie einige Auftritte wegen gesundheitlicher Probleme absagen und verstarb am 31.12.2015 in einem Krankenhaus in Los Angeles an Herzversagen.
 
Herbert Zach  
 

 

 
 
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