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Prince gestorben (21.04.2016)
Mitten in der heutigen Redaktionskonferenz von coverinfo.de platzte die Nachricht über den Tod von Prince herein.
 
Schon als Jugendlicher machte Prince Musik in verschiedenen Bands und coverte bekannte Songs. Sein Debütalbum "For You" erschien 1978.
 
Zum Top-Ten-Hit in den Billboard-Album-Charts wurde "1999", das fünfte Studioalbum von Prince, das 1982 herauskam. Drei Jahre später erschien Phil Collins' Song "Sussudio", der dem Titeltrack "1999" ähnelt. Phil Collins bestätigte, dass er in dieser Zeit den Song "1999" oft gehört hat.
 
Der internationale Durchbruch gelang ihm 1984 mit dem Song "Purple Rain" vom gleichnamigen Album.
 
Im selben Jahr veröffentlichte er seine Komposition "When Doves Cry", die der R&B-Sänger Ginuwine 1997 in die Charts mehrerer Länder beförderte, darunter auf Platz 15 in Deutschland.
 
Das 1985 erschienene Lied "Manic Monday" von den Bangles stammt ebenfalls aus der Feder von Prince. Er komponierte es unter dem Pseudonym Christopher. Seiner langjährigen Partnerin Sheila E. verhalf er als Co-Writer mit "A Love Bizarre" zum Hit, der in Deutschland 1986 auf Platz 4 verhalf.
 
Prince schrieb auch den Song "Nothing Compares 2 U" für The Family, welche ihn 1985 auf seinem Label Paisley Park Records veröffentlichten. Zum Hit wurde der Song in der Version von Sinéad O'Connor fünf Jahre später. 1992 erschien von Prince noch eine Liveversion des Songs.
 
Das zehnte Studioalbum "Lovesexy" von 1988 kam in seiner ursprünglichen Edition ohne separate Tracks heraus. Auch sonst war Prince ein besonderer Musiker. Der exzentrische Künstler, welcher bürgerlich Prince Rogers Nelson hieß, nutzte zeitweise auch die Namen Jamie Starr, Christopher, Alexander Nevermind, The Purple One und Joey Coco.
 
Im Zeitraum von 1993 bis 2000 legte er seinen Künstlernamen Prince aus Protest gegen die Plattenfirma Warner Bros. Records sogar ganz ab und legte sich stattdessen ein Symbol als Pseudonym zu. Weil dieses weder aussprechbar war noch in Musikdatenbanken eingetragen werden konnte, wurde Prince nun gemeinhin als The Artist Formerly Known as Prince oder kurz TAFKAP bezeichnet.
 
In jüngerer Zeit suchte Prince neue Vertriebswege für seine Musik und verteilte sie zeitweise nur über das Internet oder als Zeitungsbeilage. Auf derartigen Platten erscheinen auch sehr interessante Cover-Versionen von anderen renommierten Künstlern wie z. B. im Jahr 2008 eine Version von "Whole Lotta Love" der Band Led Zeppelin. Dass er dabei zur Gitarre griff, ist kein Zufall, war er doch vor seiner Solokarriere als Gitarrist in verschiedenen Bands tätig.
 
Schon 2004 hatte Prince es in die Rock and Roll Hall of Fame geschafft. 2015 belegte er Platz 18 der Liste der "100 besten Songwriter aller Zeiten" des US-Musikmagazins Rolling Stone.
 
Der US-Musiker Prince verstarb heute im Alter von 57 Jahren. Zuletzt soll er mit einer Grippe gekämpft und zwei Konzerte abgesagt haben.
 
Thomas Wagner, Ralf Schwarz, Martin Busley  
 

 

 
 
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