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Chris Cornell ist tot (18.05.2017)
Der Mitbegründer der Grunge-Bewegung Christopher John Boyle, bekannt unter seinem Künstlernamen Chris Cornell, ist völlig unerwartet im 52. Lebensjahr verstorben.
 
Er begann seine Musikkarriere mit der Band The Shemps, aus der nach einigen Umbesetzungen die Gruppe Soundgarden hervorging. Chris Cornell war als Frontmann nicht nur Aushängeschild der Gruppe, sondern auch des Grunge.
 
Nach der Auflösung der Gruppe Soundgarden gründte er das Projekt „Temple of the Dog“ und veröffentlichte 1999 sein Soloalbum „Euphoria Morning“ und wurde für seine ausgekoppelte Single für einen Grammy nominiert.
 
Später gründete er die Rockband Audioslave, mit der er ebenfalls zu weltweitem Erfolg kam. 2007 stieg er wieder aus und veröffentlichte sein 2. Solo-Album und es erschien als Single „You Know My Name“, der Titelsong des James Bond-Films „Casino Royale“.
 
2010 gab er die Wiedervereinigung von Soundgarden bekannt, arbeitete aber nebenbei weiter als Gastmusiker und Songschreiber.
 
Er galt viele Jahre als drogen- und alkoholabhängig, nach einer Entziehungskur aber als geheilt.
 
Herbert Zach  
 

 

 
 
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