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Austropop-Legende Wilfried verstorben (17.07.2017)
Wilfried Scheutz wurde 1950 in Bad Goisern geboren und begann seine musikalische Karriere als „Wilfried“ mit Neuinterpretationen von volkstümlichen Musikstücken und hatte 1973 mit „Ziwui Ziwui“, „Mary oh Mary“ und dem „Kufsteinlied“ erste Erfolge. Damit gilt er als Wegbereiter der Neuen Volksmusik und auch des Austropops.
 
Von 1978 bis 1979 war Wilfried Sänger der 1. Allgemeinen Verunsicherung und war auch auf der Debütplatte und den ersten Tourneen dabei. Er blieb mit der Gruppe freundschaftlich verbunden und auch nach seinem Ausstieg schrieb Thomas Spitzer einige Texte zu seinen Songs.
 
1980 gelang ihm mit „Südwind“ eine Top-Platzierung in den Charts. Auch seine Songs „Lauf Hase lauf“, „Orange“ und „Highdelbeeren“ wurden zu Hits.
 
1988 vertrat er Österreich beim Eurovision Song Contest, wurde dort allerdings nur Letzter. Seine musikalische Karriere umfasste aber auch zahlreiche weitere Genres, die von Blues über Rock bis zu Popsongs reichten, und so gründete er 1996 die A-cappella-Gruppe 4Xang, die ebenfalls erfolgreich auf Tourneen unterwegs war und bis 2010 bestand.
 
In vergangenen Jahren war er weiters als Schauspieler für Film-, Fernseh- und Theaterproduktionen tätig, schrieb Bücher, gründete verschiedene Rock- und Jazzbands und veröffentlichte, allerdings von einer langjährigen Krebserkrankung schon schwer gezeichnet, im heurigen Jahr seine letzten CD „Gut Lack“.
 
Am 16.07.2017 verstarb die Austropop-Legende an den Folgen der Krebserkrankung im Kreise seiner Familie im Krankenhaus Lilienfeld.
 
Herbert Zach  
 

 

 
 
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