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Glen Campbell ist tot (09.08.2017)
Glen Campbell wurde am 22.04.1936 in Arkansas geboren und begann als Jugendlicher Gitarre spielen zu lernen. Mit 18 Jahren war er Mitglied einer Musikgruppe und übersiedelte 4 Jahre später nach L. A., um dort als Studiomusiker zu arbeiten. Innerhalb weniger Jahre wurde er zu einem der meistgebuchten Studiomusiker und arbeitete für Elvis Presley, Frank Sinatra, Dean Martin, die Beach Boys und viele mehr.
 
10 Jahre war er als Studiomusiker tätig, dann begann er seine Solokarriere, wo er im Country-Pop-Stil seine größten Hits wie „By The Time I Get To Phoenix“, „Wichita Lineman“ und „Rhinestone Cowboy“ hatte. 1967 wurden ihm vier Grammys verliehen; einen weiteren erhielt er im Folgejahr. Am Höhepunkt seiner Karriere bekam er eine eigene TV-Show, die von 1969 bis 1972 lief, spielte eine der Hauptrollen in einem John-Wayne-Western und sang auch den Titelsong des Filmes „True Grit“, der eine Oscar-Nominierung als bester Song erhielt.
 
In den späten 70er Jahren begann der Abstieg, seine Songs konnten sich nicht mehr in den Charts platzieren und er fiel in Depressionen und begann Drogen zu nehmen.
 
Nach seinem Entzug 1989 schaffte er ein erfolgreiches Comeback und auch erneute Charts-Eintritte in die Top 10 der Country Charts. Danach veröffentlichte er keine weiteren Platten mehr; erst 2008 machte er mit „Meet Glen Campbell“ eine weitere Veröffentlichung, auf der er Songs von Rockbands coverte.
 
2011 kündigte er sein letztes Studio-Album „Ghost on the Canvas“ und eine Abschiedstournee an und gab bekannt, dass bei ihm Alzheimer diagonistiziert wurde.
 
Seit 2014 lebte er in einer Pflegeeinrichtung in Nashville, wo er am 8. August 2017 verstarb.
 
Herbert Zach  
 

 

 
 
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